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Samstag, 23. Juli 2016  Produkte » DHA-Kapseln » Was ist DHA registrieren   anmelden
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Was ist DHA?  Was ist DHA?
  • DHA ist eine langkettige, mehrfach ungesättigte Omega-3 (ω-3) Fettsäure

    • Als Omega-3 Fettsäuren bezeichnet man eine Gruppe von Fettsäuren, die in unserer Nahrung zwar nur in relativ geringen Mengen vorkommen, die jedoch, wie wir heute wissen, lebensnotwendige Funktionen in unserem Organismus erfüllen. 
    • Es gibt mehrere verschiedene Omega-3 Fettsäuren. Die Wichtigsten sind die
       
      • alpha-Linolensäure (engl. alpha-linolenic acid, ALA): 
        Sie ist in unserer Nahrung die mengenmäßig bedeutendste unter den Omega-3 Fettsäuren und kommt hauptsächlich in bestimmten Pflanzenölen vor (z.B. Rapsöl, Leinöl). Heute wissen wir, dass ihre Bedeutung vor allem darin liegt, als Ausgangssubstanz für die Synthese der so genannten "langkettigen, mehrfach ungesättigten Omega-3 Fettsäuren" (engl. abgekürzt: ω-3 LC-PUFA) zu dienen. 
      • Eicosapentaensäure (engl. eicosapentaenoic acid, EPA)
        und
      • Docosahexaensäure (engl. docosahexaenoic acid, DHA).
        Sie sind die wichtigsten ω-3 LC-PUFA und erfüllen ganz spezielle lebenswichtige Funktionen im Organismus (s. unten).
      • Alle Omega-3 Fettsäuren haben einen verwandten chemischen Aufbau und können im menschlichen Organismus ineinander umgewandelt werden. 
      • Das Grundgerüst der Omega-3 Fettsäuren kann unser Organismus jedoch nicht selbst herstellen. Wir sind daher auf eine Zufuhr diese Grundgerüstes mit der Nahrung angewiesen, weshalb man sie auch als "unverzichtbar" oder "essentiell" in unserer Ernährung bezeichnet.

    • Welche Funktionen erfüllen langkettige Omega-3 Fettsäuren im Organismus?

      • Langkettige Omega-3 Fettsäuren (vor allem DHA) sind wichtige Bestandteile der Zellmembran. Sie verbessern die Beweglichkeit und die Durchlässigkeit der Membran für den lebenswichtigen Stoffaustausch der Zelle mit ihrer Umgebung.  
      • Besonders hohe Konzentrationen von DHA findet man im Gehirn und in den Membranen der Nervenzellen sowie in der Netzhaut des Auges. Dass sie dort wichtige Funktionen erfüllen, ergibt sich auch schon aus der Tatsache, dass ein Mangel an Omega-3 Fettsäuren (und besonders an DHA) zu Beeinträchtigungen von geistigen und visuellen (Seh-) Funktionen führen kann. Dies konnte inzwischen durch zahlreiche Untersuchungen belegt werden. 
      • Omega-3 Fettsäuren liefern das Grundgerüst für die Bildung weiterer lebenswichtiger Stoffe im Organismus, den sogenannten "Eicosanoiden". Zu dieser Stoffklasse zählen zum Beispiel die Prostaglandine, die Leukotriene und Thromboxane. Diese Substanzen, die auch als "Gewebs- oder Signalhormone" bezeichnet werden, sind an zahlreichen wichtigen Abläufen in unserem Körper beteiligt. 
        So weiß man heute, dass die Eicosanoide, die aus Omega-3 Fettsäuren abstammen, unter anderem entzündungshemmend wirken und die Blutzirkulation verbessern. Den inzwischen in zahlreichen klinischen und epidemiologischen Studien belegten positiven Effekt der Omega-3 Fettsäuren bezüglich eines Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen führt man unter anderem auf diese Eigenschaften zurück.
         

     

    • Woher bekommt unser Körper DHA?

      • DHA und andere langkettige mehrfach ungesättigte Omega-3 Fettsäuren (z.B. Eicosapentaensäure EPA) kann der menschliche Organismus aus der alpha-Linolensäure herstellen, die vor allem in bestimmten Pflanzenölen (z.B. Rapsöl, Leinöl) enthalten ist.
      • Diese Umwandlung findet jedoch nur in sehr begrenztem Umfang statt - selbst wenn genügend alpha-Linolensäure vorhanden ist. Demzufolge besteht die Gefahr, dass unter bestimmten Umständen eine Unterversorgung an diesen langkettigen Omega-3 Fettsäuren auftreten kann.
      • Es wird daher heute von zahlreichen Kommissionen (z. B. Deutsche Gesellschaft für Ernährung - DGE) empfohlen, für eine optimale Versorgung von DHA und EPA diese in bereits "vorgefertigter" Form über die Nahrung zu sich zu nehmen.       

     

    • Welche Lebensmittel enthalten langkettige Omega-3 Fettsäuren? 

      • Im Grunde gibt es nur eine Gruppe von Lebensmitteln, die DHA und EPA in ausreichenden Mengen enthalten, nämlich Fisch (vor allem fettreicher "Kaltwasserfisch", wie Lachs, Makrele, Hering, Thunfisch oder Sardine). 
        Zur Sicherstellung einer optimalen Versorgung mit Omega-LC-PUFA wird daher empfohlen, regelmäßig (1-2 mal pro Woche) eine Fischmahlzeit zu sich zu nehmen. 
      • Die meisten anderen Lebensmittel, vor allem auch diejenigen pflanzlichen Ursprungs, enthalten praktisch keine "vorgefertigten" Omega-3-LC-PUFAs. 


    • Wieviel Omega-3 Fettsäuren sollen wir zu uns nehmen?

      • Es gibt derzeit noch keine verbindlichen Angaben zur Höhe der empfohlenen Zufuhr von Omega-3 LC-PUFA. Doch gehen inzwischen verschiedene Arbeitsgruppen davon aus, dass für gesunde Personen eine tägliche Aufnahme von 250 - 500 mg LC-PUFA (DHA + EPA) wünschenswert ist.
      • Schwangeren und Stillenden wird eine tägliche Aufnahme von mindestens 200 mg DHA empfohlen. 

     

    • Wie steht es mit der Versorgung mit Omega-3 Fettsäuren in der PKU Diät?
      • Als eine strikte Form der eiweißarmen Ernährung beinhaltet die PKU Diät vor allem Nahrungsmittel pflanzlichen Ursprungs. Die meisten Lebensmittel tierischen Ursprungs sind nicht oder nur sehr begrenzt erlaubt. Dies bedeutet jedoch auch, dass die wichtigste Quelle der langkettigen Omega-3 Fettsäuren, nämlich Fisch, aus der PKU Diät ausgeschlossen ist.
      • Obwohl die eiweißarme Ernährung üblicherweise genügend alpha-Linolensäure aus Pflanzenölen enthält, zeigen aktuelle Untersuchungen, dass PKU Patienten häufig einen erniedrigten Status an Omega-3 LC-PUFA und besonders an DHA aufweisen. Dies ist ein Anzeichen dafür, dass die körpereigene Synthese aus der Vorstufe ALA häufig unzureichend ist.
      • Darüber hinaus konnten auch Beeinträchtigungen der visuellen (Seh-) und kognitiven (Denk-) Funktionen bei PKU Patienten festgestellt werden, was sich durch zusätzliche Gaben von Omega-3 LC-PUFA (z.B. als Fischöl) wieder verbessern ließ.

     

    • Personen, die eine eiweißarme Kostform einhalten müssen, können Omega-3 LC-PUFA bekommen durch:

      • Nahrungsergänzung mit Fischöl(-kapseln): Hierbei ist in jedem Fall zu beachten, dass es sich häufig um Gelatine-Kapseln handelt, die ihrerseits in der Gelatine wiederum Phenylalanin enthalten.

      • Verwendung eines Eiweißsupplementes, das bereits mit LC-PUFA angereichert ist.

      • Verwendung eines diätetischen Lebensmittels, das DHA-Öl in eiweißfreien/Phe-freien Softgel Kapseln zur Verfügung stellt. 

         
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